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Power BI Desktop Update im Juli macht Handling von Big Data einfacher

Microsoft Power BI

Vergangene Woche veröffentlichte Microsoft im Rahme des Business Applications Summit in Seattle das Juli-Update für Power BI Desktop veröffentlicht.

Die Anzahl der Neuerungen kann sich diesmal durchaus sehen lassen. Hier eine Auflistung aller Neuerung, wie sie auch auf dem offiziellen Power BI Blog  zu finden sind, bevor ich auf einige Details eingehen möchte.

Modeling

Reporting

Analytics

Custom visuals

Data Connectivity

Besonders hervorheben möchte ich die Funktion des Composite Models. Hier handelt es sich um eine im Power BI Ideenportal schon lange gewünschte Funktion, die eine Verknüpfung der Import Data Variante und dem DirectQuery Mode in einem Power BI Desktop File ermöglicht. Dies ist nun als Preview Feature verfügbar.

Besonders wenn man große Datenmengen und Daten aus verschiedenen Quellen hat, ist dieses Feature sehr nützlich. Bisher wurden mit dem Import Data Modell alle Daten in eine Power BI Datei geladen. Entsprechend ist die Datei riesig und die Bearbeitung schwerfällig und langsam. Mit dem neuen Feature werden die Daten in Echtzeit vom Server geholt und man arbeitet stets mit den aktuellen Daten, ohne neu laden zu müssen. Die Datenmengen müssen nicht mehr gespeichert werden, was zu einer hohen Performance führt. Zusätzlich können noch Daten aus anderen Quellen wie z.B. Excel verknüpft werden. Insgesamt also eine mehr als nützliche Neuerung.

Um das Composite Model (zusammengesetztes Model) verwenden zu können, muss in den Einstellungen von Power BI Deskotp das Preview Feature aktiviert werden (Datei -> Options and Settings -> Options).

Aktivierung Composite Models in Power BI

Um zu sehen, welche Tabelle über welche Methode ins Power BI Modell integriert ist, muss unter dem Menüpunkt View die Auswahl für die Field Properties gewählt werden:

Field Properties auswählen für Composite Models in Power BI

Über diese kann man nun sehen, um welche Art der Anbindung es sich handelt:

Anbindung des Composite Model in Power BI

Werden beide Modelle in einer Datei verwendet, wird hierzu in der Fußleiste angezeigt, dass der Storage Mode auf „Mixed“ steht. Durch einen Klick auf den Status erhält man die Möglichkeit, alle Tabelle in den Import Data Mode zu konvertieren.

Einen Haken hat dieses Feature allerdings (noch). Da es sich um eine Preview Feature handelt, ist es zurzeit noch nicht möglich, ein solches Power BI Modell in den Power BI Service im Internet zu veröffentlicht.

mm

Manuel Ifland

Manuel Ifland ist Senior Consultant bei der plus IT GmbH. Er betreut Kunden bei der Umsetzung von Business Intelligence Projekten im Microsoft Umfeld. Sein Aufgabengebiet reicht hierbei von der Anforderungsanalyse bis hin zur Implementierung komplexer DWH-Lösungen. In seiner Arbeit beschäftigt er sich seit über 10 Jahren mit SQL Servern und hat dabei seinen Schwerpunkt auf die Visualisierung von Daten gelegt.

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